
Wie man die UV-Härtung richtig handhabt: Die Wahrheit über Quecksilberlampen mit 120 W/cm
Seien wir ehrlich: Die meisten industriellen Quecksilberlampen sind einfach nur „in Ordnung“. Sie erfüllen ihre Aufgabe zwar, doch ihre Leistung ist meist nicht konstant. Sie haben sicher schon erlebt, dass an bestimmten Stellen der Behandlung keine ausreichende Härtung stattfindet – das ist wirklich ärgerlich.
Deshalb haben wir uns auf den Wert von 120 W/cm konzentriert. Wir wollten sicherstellen, dass bei der Nutzung einer anspruchsvollen Produktionslinie die Leistung konstant bleibt.
Das Geheimnis liegt im Glas
Die meisten Lampen, die man im Handel kaufen kann, weisen einen sogenannten „Energieausfall“ auf. Die Leistung schwankt je nach Position innerhalb der Lampe. Wir haben viel Zeit in Forschung und Entwicklung investiert, um diesen Ausfall zu beseitigen. Es uns gelungen, eine Spektralenergiekonzentration von 0,5 % zu erreichen.
Was bedeutet das für Sie? Das bedeutet, dass die UV-Leistung am ersten Zentimeter genauso hoch ist wie am letzten Zentimeter.
Es klingt einfach, aber es war schwierig, dies zu erreichen. Wir mussten die Toleranzen bezüglich des Quecksilberdampfdrucks genau einhalten und die Dicke der Quarzwand genau kontrollieren. Wenn das Glas auch nur um wenige Mikrometer fehlt, ändert sich die Wärmeverteilung – und damit auch die Leistung der Lampe. Es geht dabei um Millimeter.
Die Kompromisse (Denn nichts ist kostenlos)
Der Nachteil ist, dass eine Leistung von 120 W/cm eine enorme Menge an Wärme erzeugt. Man kann diese Lampen nicht einfach in irgendeinen Stromkreis anschließen und darauf hoffen, dass alles funktioniert. Man braucht einen Ballast, der die spezifische Impedanz unseres Quecksilbergehalts bewältigen kann. Andernfalls wird die Lampe viel zu früh kaputtgehen.
Außerdem muss das Kühlsystem perfekt funktionieren. Wenn der Luftstrom nachlässt oder die Wasserkreisläufe blockiert werden, überhitzt das Quarzglas. Dann ändert sich das Spektrum der Lampe – und ihre Lebensdauer nimmt stark ab. Halten Sie die Lampen kühl, dann funktionieren sie weiterhin gut.
Was passiert in der Praxis?
Sobald Sie die Lampen eingebaut haben, werden Sie sofort einen Unterschied bemerken. Durch die geringe Konzentrationsabweichung von 0,5 % müssen Sie die Ränder nicht mehr übermäßig behandeln, damit die Mitte ordnungsgemäß gehärtet wird. Dadurch kann die Produktion beschleunigt werden.
Es handelt sich dabei um Ersatzlampen für Ihre üblichen Hochleistungslampen – doch der Unterschied zeigt sich bereits bei den Qualitätskontrollen. Sie werden eine höhere Konstanz in der gesamten Breite des Bauteils feststellen – etwas, was mit herkömmlichen Lampen nicht möglich ist. Es funktioniert einfach.