
Merkur-UV-Lampen zu „intelligenten“ Geräten machen
Seit Jahren sind Merkur-UV-Lampen die zuverlässigen Helfer bei der Desinfektion und Aushärtung von Materialien. Sie erfüllen ihre Aufgabe zwar, doch sie sind eher einfach konstruiert. Wir ändern das. Anstatt uns nur auf die Menge des abgegebenen Lichts zu konzentrieren, richten wir unseren Fokus auf die Daten.
Wir haben bereits Systeme zur Energieüberwachung direkt in die Lampenhülsen integriert. Warum? Weil es problematisch ist, nur aufgrund von Schätzungen zu beurteilen, wie gut die Produktion läuft.
Kein „Blindflug“ mehr
Das Problem ist: Die meisten UV-Lampen sind „blind“. Man weiß zwar, dass sie angeschlossen sind und leuchten, doch man hat keine Ahnung, was eigentlich innerhalb der Lampe vor sich geht – bis ein Teil bei einer Qualitätskontrolle versagt. Das ist eine stressige Art, ein Unternehmen zu betreiben.
Wir haben dieses Problem gelöst, indem wir Sensoren eingebaut haben, die den Spannungsabfall sowie den Stromverbrauch überwachen. Dadurch kann man genau erkennen, wann eine Lampe an Leistung verliert. Anstatt die Lampe einfach wegzuschmeißen, nur weil laut Kalender Zeit für den Austausch ist – was Geldverschwendung bedeutet – wird sie erst dann ausgetauscht, wenn sie tatsächlich verschlissen ist.
Mit der Hitze umgehen
Es ist nicht einfach, Elektronik in ein UV-System einzubauen. Diese Lampen werden nämlich sehr heiß – wirklich sehr heiß. Wenn man einfach einen Sensor darauf montiert, wird dieser in wenigen Minuten zerstört.
Um das zu verhindern, haben wir hochtemperaturbeständige Schutzmaßnahmen sowie thermisch isolierte Schaltkreise verwendet.
Achten Sie jedoch darauf: Die Belüftung Ihres Gehäuses muss in der Lage sein, die zusätzliche Wärme zu bewältigen. Wenn der Luftstrom zu schwach ist, können die Sensoren ungenaue Werte liefern.
Ein besseres Arbeitsumfeld für die Techniker
Wir haben das entwickelt für die Personen, die in einer lauten Fabrik mit mehr als 50 Lampen arbeiten müssen. Man kennt das Prozedere: Man geht von Lampe zu Lampe und überprüft sie mit einem Handgerät. Das ist mühsam. Mit diesen Systemen kann man die Lampen einfach mit dem zentralen PLC verbinden. Dadurch weiß das System sofort, welche Lampe unter dem erforderlichen Wert liegt.
So wird eine notwendige Wartungsarbeit zu einer geplanten Aufgabe. Man erhält eine einfache Anzeige, die den Energieverbrauch zeigt sowie einen Countdown bis zum nächsten Austausch. Keine Überraschungen mehr – und kein Panikmoment während der Nachtschicht.