
Die richtige Anwendung von UV-C-Technologie zur Trocknung und Desinfektion
UV-Technologie ist nicht einfach nur das Ersetzen einer defekten Lampe. Wenn man einfach eine Lampe auf das jeweilige Problem richtet, wird man vermutlich nur Chaos erzeugen. Der eigentliche Schlüssel liegt darin, das Licht so einzustellen, dass es genau auf das trifft, was man erreichen möchte – egal ob es sich um einen bestimmten Lack, eine Schicht oder einen hartnäckigen Keim handelt.
Wir kümmern uns intensiv um den Zusammenhang zwischen Wellenlänge, Leistung und Wärmeentwicklung. Warum? Weil niemand will, dass seine Produktionslinie wegen eines Engpasses zum Stillstand kommt.
Der Ausgleich zwischen Leistung und Wellenlänge
Die meisten dieser Systeme arbeiten entweder mit Quecksilberdampflampen oder LED-Lampen. Die Leistung gibt an, wie schnell die Trocknungsprozedur abläuft, während die Wellenlänge bestimmt, wie tief die Trocknung erfolgt.
Wenn man etwas desinfizieren will, braucht man kurzwelliges UV-C-Licht, um die DNS der Mikroorganismen zu zerstören. Bei der Druckvorbereitung hingegen benötigt man eine Mischung aus UVA- und UVB-Strahlen, damit die Photoinitiatoren in der Tinte aktiviert werden können.
Aber es gibt ein Problem: Hochleistungs-Lampen werden sehr heiß. Wenn man die Intensität erhöht, ohne dass es eine effektive Kühlung gibt, kann das Substrat beschädigt werden oder die Tinte kann verbrennen. Wir justieren daher die Intensität sowie die Geschwindigkeit des Transportbands, bis wir das perfekte Gleichgewicht finden – sodass alles erfolgreich getrocknet wird, ohne dass etwas geschädigt wird.
Die technischen Details: Komponenten und Passform
Wir verwenden Quarzglas – es ist der Goldstandard, denn es lässt die UV-Strahlen durch, ohne sie aufzusaugen. Je nach Anwendung wählen wir einen bestimmten Quarztyp aus: Entweder einen, der Temperaturextreme aushält, oder einen, der möglichst viel Licht durchlässt.
Außerdem gibt es noch die Verbindungen – R7, SK15 oder andere spezielle Anschlüsse. Diese müssen die Stromstärke bewältigen, ohne Funkenbildung. Wenn der Kontakt ungenau ist, entstehen heiße Stellen, die die Lampen frühzeitig zerstören können.
Wir stellen sicher, dass die Komponenten in Ihre vorhandenen Halterungen passen, damit Sie sie einfach einsetzen können. Doch wir überprüfen immer zuerst den Ballast. Man möchte schließlich nicht, dass ein Spannungssprung Ihre Ausrüstung zerstört, sobald man den Schalter umlegt.
Die Herausforderungen in der Praxis
Es ist verlockend zu glauben, dass „mehr Leistung gleich mehr Geschwindigkeit“ bedeutet. Natürlich führt eine höhere Intensität dazu, dass die Prozesse schneller ablaufen. Doch dafür muss man mit einer kürzeren Lebensdauer der Lampen sowie höheren Stromkosten rechnen.
Außerdem kann man die Leistung nicht einfach erhöhen, um ein Problem zu lösen. Dadurch wird meist nur die oberste Schicht beschädigt, während die untere Schicht weiterhin klebrig bleibt. Das ist frustrierend.
Das Geheimnis liegt meist im Abstand zwischen der Lampe und dem Material. Wir helfen Ihnen dabei, diesen Abstand so einzustellen, dass alles genau so funktioniert, wie es sollte.